Krankenhäuser im Kreis Altenkirchen profitieren von pauschaler Landesförderung

Veröffentlicht am 08.09.2017 in Pressemitteilung

Kreis Altenkirchen. Die DRK-Krankenhausträgergesellschaft Südwest, zu dem auch die DRK-Krankenhäuser in Kirchen und Altenkirchen gehören, erhält in diesem Jahr pauschale Fördermittel in Höhe von 2.692.286 Euro Außerdem gehen 192.793 Euro an das St. Antonius Krankenhaus Wissen.

Die pauschalen Fördermittel gewährt das Land dabei zusätzlich zur „regulären“ Einzelförderung im Rahmen des jährlichen Krankenhausinvestitionsprogramms und der Förderung aus dem Krankenhausstrukturfonds. Entsprechend können die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr zusammengenommen mit rund 137 Millionen Euro rechnen, wie Sabine Bätzing-Lichtenthäler in ihrer Funktion als rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin jetzt in Mainz bekannt gab.

Die Besonderheit der Pauschalförderung liegt in deren Auszahlungspraxis: Das Land fördert die Krankenhäuser jährlich mit diesen pauschalen Fördermitteln, ohne dass diese hierfür eigens einen Antrag stellen müssen. Der Verwaltungsaufwand wird für die Krankenhäuser dadurch deutlich minimiert. Mit den Fördermitteln können die Krankenhäuser kleinere Baumaßnahmen oder die Anschaffung von Krankenhausbetten und medizinischen Geräten finanzieren. Mit wie viel Geld ein Krankenhaus gefördert wird, orientiert sich dabei in erster Linie an der Anzahl der Patientinnen und Patienten des Vorjahres.

„Mit dem Instrument der Pauschalförderung unterstützt das Land unsere Krankenhäuser auf denkbar unbürokratische Art und Weise. Rheinland-Pfalz verfügt über ein flächendeckendes und ortsnahes Angebot stationärer Krankenhausleistungen auf hohem Niveau“, erklären die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Heijo Höfer „Wir freuen uns, dass das Land mit der diesjährigen Pauschalförderung für die DRK-Krankenhausträgergesellschaft Südwest erneut einen ganz konkreten Beitrag dazu geleistet hat, die gesundheitliche Versorgung auch in unserer Region sicherzustellen“, so beide SPD-Politker abschließend.

 
 

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