SPD besuchte Burglahr

Veröffentlicht am 07.01.2019 in Ortsverein

MdL Höfer (4. von links) machte sich mit Sozialdemokraten aus Altenkirchen und Flammerfeld ein Bild von Burglahr.

Pressemitteilung des SPD-Ortsvereins Altenkirchen-Weyerbusch

Heijo Höfer, MdL und Mitglieder der SPD Fraktionen aus Altenkirchen und Flammersfeld informierten sich bei Ortsbürgermeister Dieter Reifenhäuser über die Gemeinde Burglahr.

Inmitten der Lahrer Herrlichkeit liegt das Dorf, das 500 Einwohner zählt, am Ufer der Wied und am Fuß der Burg Lahr. Stolz berichtet Reifenhäuser, dass es im Dorf keinen Leerstand gebe. Zum Verkauf stehende Häuser finden zügig einen Käufer und alle Mietwohnungen sind ebenfalls belegt.

 „Woher kommen die Käufer und wo arbeiten sie“, fragte Heijo Höfer. „Sie kommen meistens aus dem Köln-Bonner-Raum und arbeiten entweder im Köln-Bonner-Raum, oder in den Gewerbegebieten entlang der A3 oder auch im Nachbarort Oberlahr, bei der Firma TREIF“, antwortete Reifenhäuser.

„Es gibt im Dorf zwar keinen Bäcker oder Laden mehr, aber die Menschen leben gerne hier und bringen sich aktiv ein“, beschreibt Reifenhäuser das rege Vereinsleben und Miteinander im Dorf.

Verbindend sind dabei auch das Alter und die Geschichte des Ortes. Die Ruine der Burg Lahr thront seit 1000 Jahren über dem Dorf. Sie gehörte ehemals dem Erzstift Köln und war ein Lehen der Grafen von Isenburg. Bis zum 18. Jahrhundert war sie noch bewohnt und ist heute im Besitz der Gemeinde.

„Zurzeit tut sich einiges rund um den Turm“, erzählt Reifenhäuser. Mit Mitteln des Naturparks Rhein-Westerwald wurde in diesem Jahr der Südhang des Burgberges von Bewuchs befreit. Gleichzeitig fand man eine Felsenrinne, die schnurgerade von der Burg ins Dorf führt.  Die Gemeinde will in Zusammenarbeit mit Lukas Fischer, einem Grabungstechniker und 3D-Designer und der Universität Halle die Geschichte der Burg aufarbeiten. Geplant ist ein Themenwanderweg rund um die Burg.

Aber in Burglahr kümmert man sich nicht nur um die Vergangenheit. Man geht durchaus mit der Zeit. So hören die Sozialdemokraten, dass es in der Gemeinde einige WhattsApp-Gruppen gibt, um schneller in Verbindung zu kommen, so die des Gemeinderates, der Kirmeshelfer oder der Dorfjugend. Auch haben im letzten Jahr junge Eltern eine Krabbelgruppe gegründet.

 
 

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